Bad Wiessee, Deutschlands stärkste Jod-Schwefelquellen

Was ist die Balneophototherapie? 

Unter dem Begriff Balneophototherapie werden verschiedene Behandlungsformen einer Kombination aus Bädern und UV-Licht zusammengefasst. Die gebräuchlichste Form ist die Sole-Photo-Therapie.  Als Sole werden wässrige Salzlösungen (Salzgehalt 1,5 bis 6 %) bezeichnet. Die bedeutsamen Elemente dabei sind Magnesium, Natrium und Kalium. Ein medizinisch hergestelltes Solebad besitzt je nach Indikation Salzkonzentrationen bis zu 30% mit einem meist hohen Magnesiumanteil von über 45%. Zum Vergleich liegt der Salzgehalt des Toten Meeres bei 40% und der der Nordsee bei 2-3%.  Eine Balneo-, also Badetherapie, ist die Anwendung von Heilwasser mit einem hohen Gehalt von gelösten Stoffen, insbesondere von Salzen, aber auch - wie im Falle der Jod-Schwefelquellen am Tegernsee - von Schwefelwasserstoff. Die Phototherapie bezeichnet die medizinisch kontrollierte Anwendung spezifischer, nebenwirkungsarmer UV-Lichtspektren durch moderne Leuchtstoffröhren mit genauer Dosiskontrolle.  Diese Elemente der Bade-Licht-Therapie bewirken in ihrem positiven Zusammenspiel die therapeutischen Effekte auf die Haut und den gesamten Organismus.  Neben der Sole-Photo-Therapie gibt es außerdem die PUVA-Therapie (8-Methoxypsoralen + UVA) als Bade-, Creme- oder orale PUVA.

Wie entstand die Balneophototherapie? Wie entstand die Balneophototherapie?
Die heilende Wirkung des Meerwassers auf die Haut ist seit Jahrhunderten bekannt und wurde seit langer Zeit erfolgreich am Toten Meer praktiziert.
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