Allergien

Unter Allergie versteht man eine Überempfindlichkeit und -reaktiom des menschlichen Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltfaktoren, die als Allergene bezeichnet werden.

Man unterscheidet insbesondere zwei große Gruppen von Allergien:

Die Beschwerdebilder, die immunologischen Reaktionsmuster und die sich daraus ableitenden diagnostischen Möglichkeiten unterscheiden sich zwischen beiden Allergieformen.

Diagnostisch wird bei Typ 1-Allergien in erster Linie ein Prick-Test am Unterarm mit Einbringen der relevanten, möglichst standardisierten Allergene mittels einer kleinen Nadel durchgeführt.

Typ 4-Allergien können mit Hilfe von Epikutantestungen nachgewiesen werden, wobei potentiell allergenhaltige Pflaster auf den Rücken geklebt und die Reaktionen nach 48 und 72 Stunden abgelesen werden.

Die wichtigste prophylaktische und therapeutische Maßnahme ist - wenn möglich - eine Meidung der Allergene, welche klinisch und in den Testungen als Auslöser der Beschwerdesymptomatik identifiziert werden konnten.

Zudem stehen vielfältige symptomatische und einige ursächlich wirksame Therapieoptionen zur Verfügung. Hierzu zählen Nasensprays, Augentropfen, antiallergisch wirkende Spritzen und Tabletten (Antihistaminika, Glukokortikosteroide), entzündungs- sowie juckreizhemmende Salben und Cremes sowie die Hyposensibilisierung (Allergieimpfumg) bei Soforttypallergiem.

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